my knol comments 2009 (july)

2009-07-01

kr – Beim eigenen Land anfangen: siehe hierzu auch (aus wirtschaftlicher Perspektive): gerd-zeitler globalisierung

ks – zeitler gerhard bestätigt eigentlich nur, was ich mit erheblich weniger worten bereits gesagt habe .
dass ein system (die welt) als ganzes nur funktionieren kann, wenn die einzelnen teile funktionieren, ist tatsächlich eine alltagserfahrung, die jeder täglich an seinem eigenen körper machen kann .
oder an seinem auto, wenn es z.b. einen plattfuß hat oder die bremsen nicht funktionieren .
allerdings ist jeder körper und jedes auto irgendwann so kaputt, dass se durch ne neue ersetzt werden muss .
das ist meines erachtens mit dem geldsystem der fall . schon allein, weil das kapitalistische system, dessen kern ja darin besteht, geld zu machen (make money makes the world go down), seine ursünde, nämlich geld aus dem nichts zu machen , nun dadurch kurieren will, dass es noch mehr geld aus dem nichts erzeugt und damit zeigt, dass es unheilbar ist .
GZ bestätigt auch das . aber dann fängt er an, gutgemeinte vorschläge an nicht nicht vorhandene adressaten zu senden und da bekomme ich das große gähnen, umso mehr, als dieser herr in knol auch noch den großen blocker spielen will . forget him .
viel interessanter ist da schon die frage, ob es anzeichen dafür gibt, dass das internet dem vielleicht entgegenwirkt, ja, die gibt es . wir brauchen eine struktur, die primär von unten nach oben wirkt (und dann natürlich von oben nach unten zurückwirkt) und dies durchgängig von der kleinsten einheit bis zur größten (programmierer würden sagen : rekursiv) .
diese struktur ist der wahl-baum (im zusammenspiel mit einem geld-system, das sich daraus entwickelt (mit regionalen unter-konten) und einer welt-sprache, die wir ebenfalls erst gemeinsam entwickeln müssen (mit regionalen spiel-arten (eigentlich hat ja jede gruppe ihre eigene sprache)) .
btw. selbst wenn eine intelligente rasse sich nicht selbst auslöschen würde, jede intelligenz, die höher entwickelt ist als unsere, wäre für uns ebenso wenig erfahrbar, wie unsere beobachtung einer ameise für diese erfahrbar ist, weil ihr chemisches signal-system so etwas wie menschliche beobachtung gar nicht kennt .

2009-07-02

kr – “welt-sprache”. Wie wäre es denn mit Esperanto? Der ehemalige Rektor unserer Universität schreibt Krimi-Bestseller in Esperanto hier in Armidale.

“jede intelligenz, die höher entwickelt ist als unsere, wäre für uns ebenso wenig erfahrbar,” Vielleicht, vielleicht nicht. Ich vermute, dass, wenn erst einmal eine gewisse Intelligenzschwelle erreicht ist, das meiste erfassbar ist. Aber wer weiss.

“wir brauchen eine struktur, die primär von unten nach oben wirkt” Mein nächster Knol wird sich hiermit (wahrscheinlich) befassen, wenn ich die Zeit habe.

2009-07-05

ks – das meiste erfassbar : ja, wenn höhere intelligenz nur duch die weiter-entwicklung des menschen oder durch den menschen möglich ist . denn dann können wir argumentieren, dass auch für unsere vorfahren vor einer million jahren schon das meiste erfassbar war, z.b. die idee des ewigen lebens .

esperanto ist interessant als zwischen-sprache für übersetzungen . wenn ich zum beispiel 6 sprachen habe, gibt es 15 mögliche übersetzungen und jeweilige rück-übersetzungen . nehme ich esperanto als vermittlungssprache, brauche ich nur noch 6 übersetzungen .
http://knol.google.com/k/kalle-schwarz/structure-of-money/1m7f8ad2dgh39/101#
(der titel besagt, dass das gleiche auch für das umtausch-verhältnis von waren gilt, wenn ich geld als zwischen-stufe nehme)

kr – Englisch sprechende Länder sind heut unfair bevorteilt, vor allem in internationalen Organen (siehe EU).

2009-07-06

ks – “wir brauchen eine struktur, die primär von unten nach oben wirkt”
ich beziehe mich jetzt mal auf das drei-gliederung-prinzip der antropologen
(kulturell, politisch, ökonomisch | sprache, wahl-system, geld | dialektisch, strukturell, organisch) .
für darwin war übrigens das schönste sinnbild einer organischen entwicklung die koralle .
strukturell ist es wohl der stern (strahlenkranz oder kreis) und dialektisch die wasser-welle .
für mich deckt übrigends knol alle drei bereiche ab . wichtig ist vor allem der rekursive charakter (die puppe in der puppe) : ein knol kann wiederum aus mehreren knols bestehen .
oder zu mehreren knols verlinken . dann ähnelt es einem neuron mit seinen synapsen .

kr – Ja, aber was will man mit den knols dann machen? Sie sind doch kein Selbstzweck sondern man will irgendetwas erreichen. Was?

ks – also konkret auf das thema bezogen :
wie kann die deutsche sprache im knol überleben ?
und hier hast du ja schon vorbildliche initiativen entwickelt .
wenn wir es schaffen, einen lebendigen kommunikativen zusammenhang zu entwickeln,
kann die deutsche sprache auch weiterhin blühen und gedeihen in einem eigenen knol-geflecht .
und sich auch weiter entwickeln . z.b. indem man alles klein schreibt, indem man vereinfachungen auf eine laut-schrift hin vornimmt, indem man grammatische vereinfachungen vornimmt (z.b. statt “der”, “die”, “das” die plattdeutsche form “de” schreibt (entsprechend statt “ein”, “eines” : “ne” (was übrigens zeigt, dass die grund-form feminin ist)) usw. .
was die kommunikation auch fördern würde, ist ein offenes knol, wie z.b. das englisch-sprachige bulletin board, indem man einfach die einzelnen beiträge (farbig markiert) übereinander setzt (von unten nach oben), als eine einzige gruppen-kommunikation (die gruppe besteht aus bis zu 10 gleichberechtigten mit-autoren (mit-eigentümern)) .

2009-07-14

ak @ wikipedia-und-die-folgen
Die Form, die du hier wählst, ist problematisch. Es sieht so aus, als hätten Cynthia oder ich hier auf dieser Seite geschrieben. Das haben wir nicht. Problematisch ist diese Seite aus verschiedenen Gründen:
1. Auf den ersten Blick sieht es so aus, als hätte hier eine Diskussion stattfgefunden. Das hat sie nicht. Es gab eine Diskussion auf einer anderen Seite, die du hierherkopiert hast (obwohl ich dich vorher schon bat, Diskussionen an ihren Platz zu lassen und nicht vollständig durch die Gegend zu kopieren). Es handelt sich genaugenommen um eine Urheberrechtsverletzung. Aber es geht hier nicht um die juristische Ebene. Bitte mache deutlicher, dass es sich jeweils um Zitate handelt. Normalerweise werden hierfür Anführungszeichen verwendet, das solltest du doch auch in der Deutsch-Stunde gelernt haben. Und das mindeste ist ein Verweis und eine Verlinkung auf die Originalseite.
2. Die Diskussion ist aus dem Zusammenhang gerissen. Es kann durchaus sinnvoll sein, Diskussionen in anderen Kontexten zu zitieren. Aber bitte nicht einen kompletten Diskussionsstrang ohne Bezug, also ohne den Artikel, über den diskutiert wird.
Lieben Gruß
Andreas

ks – danke für die prompte reaktion .
wie du siehst, heißt der untertitel jetzt :
“diskussion mit AK verursacht durch ein knol von AK über manipulation in wikipedia”
(im untertitel ist leider keine verlinkung möglich (ist hier aber auch, wie ich weiter unten erkläre, gar nicht nötig))
und in der zusammenfassung steht als vorwegnahme dein kommentar .
besser so ?

deine überlegungen sind mir natürlich auch durch den kopf gegangen .
ich wollte zunächst einmal einfach nur eine private archivierung unserer diskussion .
aber dann habe ich gemerkt, dass das prima in die collection “deutschstunde” passt und deren zusammenhang erweitert . dadurch ist dann auch (statt “Anführungszeichen”) gleich rückwirkend der zusammenhang für dieses knol hergestellt . wirklich genial, diese collections .

übrigens : wenn das hier eine dikussion wäre, stände der aktuellste beitrag immer ganz oben
(so wie im moment gerade ;-)) .

ich möchte jetzt nicht noch mal auf eigentums-fetischismus und so herumreiten .
nein, versteh doch, dass es mir ganz einfach um die zukünftige struktur des internets geht .
in zukunft ist alles ein knol : kommentare, email, bilder … .
diese werden ganz einfach zusammen gelinkt . durch die art der verlinkung weiß der browser, wie er die verlinkung behandeln soll (bei bild u text z.b. : gemeinsam darstellen, bei email : nur privat lesbar, bei einem kommentar-thread so wie hier 🙂 )

jede verlinkung ist ebenfalls ein knol und jedes knol hat eine rückzeiger-liste, die auskunft gibt, in welchem zusammenhang das knol zitiert oder verwendet wurde .
alle öffentlichen knols gehören google und können nur von google gelöscht werden (private knols sind nur für einen lokalen personen-kreis sichtbar) .
hätten wir diesen zustand schon, dann hätte ich die diskussion tatsächlich gleich direkt in die collection einbinden können .

2009-07-16

ks – ich kann’s nun doch nicht lassen :
“Es handelt sich genaugenommen um eine Urheberrechtsverletzung.”
es handelt sich genaugenommen mehr um meine diskussion als um deine .
erst recht hier auf dieser seite . da dienen deine kommentare eigentlich nur dazu, den zusammenhang herzustellen, in dem meine kommentare stehen .
trotzdem liebe grüße

ak – Könntest du bitte deutlich machen, dass der einleitungssatz von mir ist und dass ich ihn nicht als einleitung geschrieben habe, sondern dass es sich um einen kommentar handelt?

Es gibt ein Recht auf das eigene gesprochene Wort. Du kannst mich gerne zitieren. Aber du musst dies in einer angemessenen Weise machen. Großzitate stellen Urheberrechtsverletzungen dar. Und nicht als Zitate gekennzeichnete Zitate sind Plagiate. Ausserdem verwirrst du unnötig die Leute, wenn du dich nicht an die üblichen Zitationsregeln hälst.

P.S. und du hast immer noch nicht den Ursprungsort der Diskussion verlinkt. Zensur?

2009-07-17

ks – so besser ?
warum schreibst du alles doppelt, willst du mich jetzt unnötig verwirren ?
“Es gibt ein Recht auf das eigene gesprochene Wort”
das ist geistiger dünnschiss und eigentumsfetischismus zugleich .
eine nachricht bedarf sowohl eines senders als auch eines empfängers,
gehört also keinem von beiden oder beiden .
diese einfache grund-erkenntnis (mit der die kommunikation überhaupt erst anfängt, scheint bei dir auf eine denk-sperre zu stoßen (dehalb mein bild von der geistigen sack-gasse) .
aus jedem deiner sätze schreien geradezu 6000 jahre patriarchat .
immerhin schreibst du bereits einige wörter klein 😉

ak – Der “geistige dünnschiss und eigentumsfetischismus” nennt sich Urheberrecht. Ich habe sehr viel Kritik an bestimmte Patentierungspraktiken aber das Urheberrecht hat auch positive Seiten. Ich möchte, dass der Ursprungsort dessen, was ich gesagt oder geschrieben habe, genannt wird und ich erteile nicht vorbehaltlos die Erlaubnis, alles was ich äußere, zu zitieren.
Und du hast immer noch nicht die Zitate als Zitate gekennzeichnet und den Ursprungsort verlinkt.

ks – ( später hinzugefügt )
wenn ich das alles richtig verstanden habe, will AK jetzt schon öffentliche unterhaltungen unter das geistige urheberrecht stellen ??? !
auf jeden fall ein typischer fall von “wikipedia und die folgen ” (der nachwelt zur warnung) .

zitat eines bekannten – tut der nur so, oder ist der wirklich s0 ?


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