my knol comments 2009 (june)

2009-06-23

kr – Kalle, wie wäre es denn mit einem Kommentar hierzu. Immerhin kommt Berlin darin vor.
http://knol.google.com/k/klaus-rohde/deutsch-heute-in-memoriam-harry-graf/xk923bc3gp4/58#

2009-06-23

ks – ich schätze mal, dass deutschland so vor 200 – 300 jahren das schönste land der welt war . allerdings haben die beiden verlorenen weltkriege das alte, schöne deutschland doch irgendwie beerdigt und die verbindung zur damaligen kultur zertrennt .
dass sie nach dem 2. weltkrieg weiterleben durften und , wenn auch auf kosten der natur, güter in alle welt exportieren durften und sich sogar einen sozialstaat aufbauen konnten, hat sicher die deutschen selbst am meisten überrascht .von daher auch die sprachlosigkeit in den ersten jahren nach dem krieg, hatten sie doch alles auf eine karte gesetzt, nach dem motto “sieg oder untergang” und (alles) verloren und dennoch war der untergang ausgeblieben . so schien es jedenfalls .
ich denke aber, dass der untergang nur verschoben wurde, weil er nicht nur deutschland, sondern ganz europa treffen soll, ja, letztlich alle länder der erde .
zunächst aber wohl europa und zwar ganz einfach deshalb, weil der euro im gegensatz zum dollar nicht machtpolitsch geschützt wird und so der internationalen spekulation hilflos ausgeliefert ist .
deshalb ist für mich europa und damit auch deutschland bereits geschichte und nicht mehr gegenstand meiner überlegungen .

2009-06-30

kr – Ein berühmter evolutionärer Biologe wurde vor nicht allzu langer Zeit von einem ebenso berühmten Astronomen und Physiker gefragt, was er von der Suche nach fremden Intelligenzen im Weltall halte. Nicht viel, das Geld können Sie sich sparen. Warum? Weil eine intelligente Rasse sich zu schnell selbst auslöschen würde. – Wahrscheinlich dachte er dabei an die Situation auf der Erde jetzt.
Also, im Prinzip gibt es Grund zum Pessimismus. Jedoch wir sind nun einmal so gebaut, dass wir nach Auswegen suchen, und ich weiss nicht, ob der Ehrgeiz, sich um die Welt als Ganzes kümmern zu wollen, ausreicht. Meine Erfahrung als Ökologe zeigt mir, dass ein Ökosystem nur dann funktioniert, wenn seine Komponenten gesund sind. Selbst die Auslöschung einer einzigen Art oder weniger Arten kann zum Zusammenbruch des ganzen Systems führen. Sollten wir also aus diesem Grunde vielleicht versuchen, bei uns selbst, d.h. in unserem eigenen Land mit unseren Bemühungen anzufangen?


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