DW&CE

hallo daniela,
das letzte zuerst : meinen namen müsstest du doch inzwischen kennen . jedes kind wüsste ihn, nach dem kinderleichten wortspiel, das ich dir gepostet habe .
zum spiegeln : du schreibst: “das kann doch noch nicht alles sein” . nein, das allein reich t nicht . und auch muskel-kneten, obwohl sehr hilf reich, wird die gesellschaft nicht verändern .
ich muss darauf vertrauen können, das ich etwas besseres zurückkriege, wenn ich meinen selbstschutz aufgebe . das erhoffe ich mir für uns alle hier .
zum herrschaftsfreien diskurs : ich würde das lieber durch ‘unsere sprache’ ersetzen (bezieht die sprechenden mit ein) . ist aber auch wohl eine sache der gewohnheit .
zur kritik an meinem verlinkungssystem [1] : du solltest berücksichtigen, das ich hier im überlebenskampf stehe 🙂 (bitte erspar dir dazu jeden kommentar) und schon ein paarmal umgezogen bin .
da gehen schon mal inhalte verloren oder links ins leere . das jede seite nur einen stamm-link hat, kommt daher, das das system sich noch nicht voll entfaltet hat . ein inhalt kann natürlich in verschiedenen zusammenhängen auftauchen und verlinkt werden . aber es fehlt halt die automatische rückverlinkung und per hand ist zumindest auf wordpress.com etwas mühsam .
das müssen wir ändern, und hier kommt CE ins spiel .

[1] a propos, ich versorge dich hier dauernd mit links und du schickst mir nicht einen einzigen . findest du nicht, das du damit ein ungleiches machtverhältnis aufbaust ?

lieber CE
ich finde die unterhaltung zwischen DW und dir sehr erfreulich, gut und richtig .
ja, wir können von den indigenen völkern viel lernen, soweit sie noch nicht vom paternalismus verdorben sind . sie waren, wie DW schreibt, noch ganzheitlich, während unser system immer noch vom alten römischen prinzip “teile und herrsche” beherrscht wird .
ich z.b. bin ja ziemlich abgeschnitten vom diskurs und kann nur darauf hoffen, das DW das überbrückt . am einfachsten wäre, sie würde dich auf die email-kopie in meinem blog verlinken .
du schreibst, wir sollten uns gegenüber der redaktion emanzipieren, um ihr nicht mehr hilflos ausgeliefert zu sein (wasserträger-dasein) .
du kannst dir vorstellen, wie begeistert ich dem zustimme .
jeder könnte sich ein blog nach seinen vorstellungen zimmern (zumindest entsprechende vorschläge machen) und die plattform könnte sich sogar über eine eigene währung (siehe das beispiel der bitcoins) selber finanzieren .
ein internet für arme sozusagen .
natürlich weißt du, das es auch von der kritischen masse abhängt . deshalb kann das auch erstmal nur über die community im freitag laufen (bewusstseinsmäßig ist hier die ‘kritische masse’ ja schon vorhanden) . später kann man dann die community im spiegel oder die auf anderen plattformen mit einbeziehen .
dafür brauchen wir eine art ur-demokratie und die beste (globale), die ich kenne, ist der vertrauensbaum (auf persönlichen verbindungen beruhend) . die erste verbindung besteht ja bereits zwischen DW und mir und, wenn sie dich auch wählen täte, zwischen uns drei .
der same ist also schon am keimen .
l.g. 144000


2014-01-20, DW, abschied vom freitag, 2014-02-15 @ CE

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