2012-06-14

Ein besonderes Erlebnis, was alle Mitglieder einer Gemeinschaft erfahren haben wird an nur einen Teil der Mitglieder weitergereicht. Die unliebsamen an den Teil, der dies unliebsame ertragen soll. Das Delegieren erfolgt im zusammenspiel der psychischen Ergänzbarkeit. so wie sich rechte und linke Gehirnhälften einander ergänzen, um ein ganzes Verständnis seiner Erfahrung zu spiegeln, wird dies mit einer gegenüberbefindenden Gruppe inszeniert und erinnerungsanteile leichter ablösbar aus eigener Erinnerung verdrängt. Das reicht bis in ein Sucht-ähnliches Verhalten, dies täglich nötig zu haben.
Da nachfolgende Generationen die tatsächlichen Ereignisse gerne der Vergangenheit überlassen entwickelt die metaphorische Übertragung Symbole, um solche Geschichten trotzdem (Trost-dem) unterzubringen.
Das Bild, was dabei entsteht ist der neurologischen Bild- erzeugung in der Netzhaut vergleichbar. An nachfolgende Zellen werden gegensätzliche Informationen weitergereicht und diese Zellen Schicht kann dann seinerseits eine eigene Wahrhaftigkeit daraus errechnen.
Die Aussage “so war es” wird begleitet von einem “dem war es nicht so” demjenigen dem dies geschieht/geschah ist schon Teil einer Vergangenheit, versunken. Die eigene Gegenwart wird als endlose Oberfläche empfunden auf der lediglich ein Wellenspiel von Ereignissen, welche vor dieser Erwartungshaltung eingegangen sein müssen.
So sind GArtenzwerge eine Erinnerung an Kinderarbeit im Bergbau und Weihnachtskugeln am Baum die Symbole fürnichtverkaufte Sklavwen, die nicht über den Winter gefüttert werden sollten, die Köpfe zur Abschreckung der Nachbarn, wo sie wahrscheinlich herstammten an die Bäume der Reviergrenzen gehängt.
Ohne Gold und Silber hätte sich solche ein Handel garnicht als “lohnenswert” empfunden. Für etwas verderbliches tauscht man verderbliches nicht ein. Ein Grieche hat damals festgestellt: “wer kein Gold und Silber hat geht wie ein Toter unter den Lebenden.” Die Jenseits (Wem-seins) Vorstellung sucht sich neue narrationen, sprachlich vermittelbare Bildinhalte
so wie die Texte von den Rollen zu den Büchern wechselten und ein Nachschlagen ins Bildhafte brachten, bis hin zur Theaterrolle, die von einer bestimmten Textstelle nochmal wiederholt werden soll bei der Probe. Dahinter bleibt die Hoffnung, das es weitergeht jenseits der Vorstellung, in dem sprachlichen Etikett “Nichts” “Nachts” “Nirgends” “noch”…
irgendWO kann ein u_topos ein W_Ort sein in dem ich und ach samt orchester einen Weg finden, der weiter führt. nach dem Buch nach den Rollen jetzt ein scrollen durch die Seiten im Netz.
so ist das Jetzt: Karmasurfing wellenreiten auf vergangenen Ereignissen.
Gruß Uwe


< time-line-2/.,  2012-06-17/

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