dreieinigkeit

nach der lektüre dieses buches ist man versucht, schirrmacher in wirrmacher umzubenennen. das ist theologie in ihren letzten zuckungen. hier schreibt einer, der dafür bezahlt wird, die armen schäfchen so zu verwirren, dass sie das denken ganz einstellen, aus angst, dass ihr armer kopf sonst aus den fugen geht.
und doch ist es ziemlich einfach, hier klarheit zu schaffen, wenn man sich vergegenwärtigt, was eigentlich hinter dem ganzen steht (wie t.s. hinter seiner dreieinigen familie auf seinem standardfoto, die wohl mutter kirche, ihre priestersohnschaft und die naiven, gutgläubigen schäfchen darstellen soll).
es ist die falsche anbetung (den preis, den die kirche für ihre weltliche macht (und t.s. für seine kirchliche pfründe) zahlen muss (siehe auch das angebot des teufels an jesus, dass dieser im unterschied zur kirche strikt ablehnte)) und der engel des herrn erweist sich als satan, der teufel, der sich damit gott gleich machen will, nämlich mit hilfe der dreieinigkeit, und um die geht es hier.
allerdings steht davon nichts im titel (entgegen den angaben im internet) – wahrscheinlich ahnte man, dass sich sowas heutzutage nur noch sehr schlecht verkauft.schon der erste satz windet sich schlangengleich um die wahrheit herum:
“die lehre, dass gott ein dreieiniger gott ist, wie sie auf dem konzil von nicäa (325 n.chr.) formuliert wurde…”
steht da, in einen nebensatz gepresst, nur damit ja keiner auf die idee kommt, neben dem was, wo und wann auch nach dem wer zu fragen
es war nämlich der heidnische kaiser konstantin, der die formulierung ‘wesenseins mit dem vater’ vorschlug und den von ihm versammelten bischöfen zur unterschrift vorlegte. aus furcht ihre neugewonnene macht wieder zu verlieren, und aus furcht vor dem kaiser, unterschrieben alle (bis auf zwei)
so unterschrieb z.b. auch eusebius (der vater der kirchengeschichte) obwohl er den biblisch begründeten standpunkt vertrat, gott und christus würden nicht gleichberechtigt nebeneinander existieren.
er hätte gar nicht zu kommen brauchen, die dreihundert, die kamen, waren nur ein teil, aber er kam und saß beim konzil zur rechten des kaisers, der ihn so regelrecht einwickelte. allein schon das bild, das dieses konzil geboten haben muss (wie z.b. auf dem bekannten fresko) spricht bände:
die kirche verkauft sich an den staat (wie sie ja von demselben kaiser das symbol des kreuzes übernommen hat (und welchen zweck verfolgte der teufel damit? jesus, der kein symbol brauch, sondern selber das symbol ist, durch das heidnische lebenssymbol zu ersetzen, dass hier ja wohl eher für sterben steht (wir sehen also, die römer haben christus zwar an den pfahl gebracht, aber gekreuzigt (an das kreuzsymbol genagelt) hat ihn die kirche)). aber wie ich t.s. kenne, wird er uns demnächst aus dem alten testamen beweisen, dass schon die juden in agypten das kreuz angebetet haben).
übrigens scheint satan eine vorliebe für die zahl 3 zu haben, vielleicht, weil er lange zeit das drittmächtiste wesen überhaupt war, jedenfalls musste zu der zweieinigkeit von HERR und herr noch eine dritte person dazu: der heilige geist (und das ist ja nun wirklich geisterhaft).
diese drei personen nun bilden eine vierte person, nämlich die dreieinigkeit. ja lieber leser, du hast richtig gelesen, die dreieinigkeit ist eine person (damit man um die vierte person herumkommt, auch der dreieinige gott genannt). nun ist gott aber schon ein teil der dreieinigkeit, ein teil kann aber nicht das ganze sein. also eine dreieinigkeit mit einem (logischen) pferdefuß.
der sinn der ganzen übung aber war ja, den sohn mit dem vater gleich zu setzen. und hier zitiert t.s. interessanterweise calvin, der offensichtlich ein dreister und rechthaberischer mensch gewesen sein muss, der sich wie hitler an seinen eigenen worten berauscht und dabei völlig willkürliche behauptungen aufstellt, hauptsache sie klingen imposant, ein schauspieler, der durch den glauben an sich selbst überzeugt.
dieser tönt also:”Wenn die Juden sich mit alledem noch nicht zufrieden geben, so weiß ich nicht, welche Ausflucht sie dagegen vorbringen wollen, daß der HERR sooft in der Gestalt eines Engels erscheint.
So ist nach der Schrift den heiligen Vätern ein Engel erschienen, und dieser legte sich den Namen des ewigen Gottes bei (Richter 6 u. 7).
Wenn dagegen jemand einwenden will, das geschehe um der Person dessen willen, den er vertritt, so löst sich der Knoten noch keineswegs. Denn sein Diener hätte Gott die Ehre geraubt und zugegeben, dass ihm Opfer dagebracht würden! Der Engel dagegen weigert sich, Brot zu essen, und befiehlt, dem HERRN zu opfern, (Richter 13:16).
Darauf aber beweist er, dass er selbst der HERR ist. Deshalb erkennen Manoah und sein Weib an diesem Zeichen, daß sie Gott gesehen haben. Daher das Wort: Wir müssen sterben, denn wir haben Gott gesehen. Wenn nun aber die Frau antwortet: Wenn der HERR lust hätte, uns zu töten, so hätte er das Brandopfer und Speiseopfer nicht angenommen von unseren Händen, – so bekennt sie damit den als Gott, der zuvor Engel genannt wurde! (Richer 13:22,23).\\ Dazu nimmt nun auch die Antwort des Engels allen Zweifel: Was fragst du mich nach meinem Namen, der doch wunderbar ist?
Umso abscheulicher ist die Gottlosigkeit des Servet (zeitgenössischer gegner der dreieinigkeit), der da behauptet, Gott habe sich dem Abraham und den anderen Erzvätern nie geoffenbart, sondern statt seiner habe man einen Engel angebetet.
Indessen haben die rechtgläubigen Lehrer der Kirche mit Recht und Weisheit in jenem Engelfürsten das Wort Gottes erkannt, das schon dazumal wie eine Art Vorspiel sein Mittleramt begann.
Denn obwohl das Wort noch nicht Fleisch geworden war, so kam es doch gleichsam als Mittler hernieder, um sich den Gläubigen desto vertrauter zu nahen. Solche freundliche Gemeinschaft mit den Menschen hat ihm den Namen Engel gegeben: aber trotzdem hat das Wort unterdessen behalten, was sein war, nämlich das es Gott sei, von unaussprechlicher Herrlichkeit!
Das will auch Hosea ausdrücken: Nachdem er den Kampf Jakobs mit dem Engel erwähnt hat, sagt er: HERR, Gott der Heerscharen, HERR ist sein Name. (Hosea 12:6) .”
halten wir fest: im alten testament erscheint jehova etliche male in gestalt eines engels.
und das soll jetzt beweisen, dass gott eine dreieinigkeit ist (die, wie gesagt außerdem noch ein teil ihrer selbst ist). hier wird nicht die bibel ausgelegt, sondern zusätzliche bedeutung hinein gelegt. der engel des herrn wird zunächst einmal als eigenständige person gesehen, die sich dann in gott verwandelt.
dabei ist es genau umgekehrt: gott verwandelt sich in einen engel. dieser engel schattet zwar christus vor, tritt aber nicht als eigene person auf, sondern als engel jehovas oder engel gottes.
von daher ist also gott in christus gegenwärtig, aber nicht christus in gott (in dem sinne, dass christus gott als seinen engel benutzen würde (sich also sozusagen selber vom tod auferweckt hätte)).wozu also das ganze. nun, wenn sich christus in gott verwandeln kann, um dann angebetet zu werden, dann kann sich auch satan in gott verwandeln um angebetet zu werden. wer einen falschen gott anbetet, betet automatisch satan an, den gott dieses systems der dinge.
übrigens hat die kirche heute in satans system ziemlich ausgedient und von daher ist auch die dreieinigkeit nicht mehr das, was sie früher einmal war. deshalb hätte ich mir das hier eigentlich sparen können.


drei-ei-ei/names-numbers-trees-visions/

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